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Gloryhole Challenges Story Teil 1

  • 7. Aug.
  • 3 Min. Lesezeit


Gloryhole Challenges – Teil 1

Ich war 19 und lebte in Zürich. Gaysaunen, Sex mit Kumpels, sogar ein paar Escort-Jobs – das alles hatte ich schon hinter mir. Irgendwann reichte es mir nicht mehr. Ich wollte etwas Neues. Etwas Verrücktes. Etwas, das richtig ausgefallen und dreckig war.

Also bin ich in einen der größten Gay-Darkroom-Fetisch-Sexclubs Europas gegangen. Den haben wir hier in Zürich. Ich war schon immer total unkompliziert. Ich treibe es mit jedem. Wirklich mit jedem. Gleichzeitig war ich aber auch irgendwie schüchtern. Ein komischer Mix.


Im Darkroom habe ich angefangen, Schwänze zu blasen. Einer nach dem anderen. Und dann ist mir aufgefallen, was mein Ding ist: das Gloryhole. Ein Loch in der Wand. Kein Gesicht. Kein Gerede. Kein Theater. Einfach ein harter, geiler Schwanz, der durchkommt, und du nimmst ihn. Unkompliziert. Direkt. Dreckig.

Die ganze Nacht habe ich gelutscht. Viele Schwänze. Dicke, dünne, beschnittene, unbeschnittene, manche schon tropfend, andere erst richtig hart geworden, als ich sie in den Mund genommen habe. Ich hatte richtig Spaß. Der Geschmack, das Pulsieren auf der Zunge, das Gefühl, wenn einer sich plötzlich zusammenzieht und mir die Kehle vollspritzt – das hat mich total angemacht.


Eine Woche später habe ich eine öffentliche Toilette entdeckt. Und dort war auch ein Gloryhole. Was soll ich sagen? Es ist zu meinem zweiten Zuhause geworden. Stundenlang habe ich dort gesessen oder gekniet und geblasen. Typen kamen, haben ihren Schwanz durchgesteckt, und ich habe ihn genommen. Manchmal war es ruhig, dann hatte ich Zeit zum Nachdenken. Und genau in einem dieser Momente ist es passiert: Mein eigener Schwanz hat gezuckt und abgespritzt. Ohne dass ich ihn auch nur berührt habe. Einfach so. Nur vom Gedanken daran, was ich da tue. Vom Geruch. Vom Geräusch der Männer, die draußen an die Tür klopfen. Vom Wissen, dass gleich wieder ein neuer Schwanz durch das Loch kommt.

Da wusste ich es endgültig. Gloryholes sind mein Ding.

Ich habe mich hinterfragt. Es kam mir merkwürdig vor. Fast schon krank. Aber was soll’s. Es ist mein Kick. Und ich will ihn.


Am Anfang habe ich nur geblasen. Dann habe ich angefangen, mich mit Kumpels dort zu treffen und sie anzufixen. Und irgendwann habe ich angefangen zu drehen.

Das Filmen hat mich schon immer begeistert. Schon mit 14. Ich erinnere mich noch genau: In Waldshut hatte ich im Schaufenster einen Camcorder gesehen. Der war nicht auf Lager. Also bin ich mit dem Zug nach Rheinfelden gefahren, habe ihn mir gekauft und bin nach Hause. Und was habe ich als Erstes gefilmt? Hose runter, Kamera an, und mir einen runtergeholt. Peinlich. Aber wahr. Damals wusste ich nicht einmal, dass das sogar strafbar gewesen wäre, wenn es jemand gesehen hätte.

Und dann wurde es noch peinlicher. Meine Schwester kam rein, sah die laufende Kassette und sagte nur: „Hey… deine Hand raus und runter.“ Ich habe nicht verstanden. Sie zeigte auf den Fernseher. Ich hatte die Kassette im Abspielgerät vergessen. Mama, Papa, mein kleiner Bruder und meine Schwester haben kurz gesehen, wie ich mir einen runterhole.


Heute lache ich darüber. Mein Spruch dazu ist seitdem: „Ist der Ruf mal ruiniert, lebt es sich völlig ungeniert.“


Eigentlich fand ich es gar nicht so schlimm. Wochen zuvor hatte ich nämlich die VHS-Pornosammlung meines Vaters entdeckt. Ganz oben auf dem Wohnzimmerschrank. Bestimmt zwanzig Kassetten oder mehr. Das war der jackpot für einen geilen Jugendlichen. Meine Jugend hat dadurch richtig an Qualität gewonnen.

Filmen und Wichsen gehörten für mich einfach zusammen. Mit meinem ersten Freund habe ich später auch Porno gedreht. Ich fand das immer geil.

Jahre danach habe ich im Marketing gearbeitet und das Konzept für einen Messestand auf der Venus in Berlin gemacht. Wir haben dort Erotik-Drogerieprodukte verkauft. Direkt gegenüber war ein Stand mit einer Porno-Darstellerin. Ihr Freund war richtig hot. Den ganzen Tag lief bei denen Pornos. Ich habe immer wieder rübergeschaut. Am Abend habe ich abgespritzt wie selten zuvor. Kein Wunder – den ganzen Tag so aufgegeilt zu werden, hinterlässt Spuren.


Mit 16 habe ich mir dann meine erste eigene DVD gekauft. Twinks, die aussahen wie Püppchen. Ich fand das total künstlich und gestellt. Amateur-Videos haben mich immer viel mehr angemacht. Echter. Dreckiger. Ehrlicher.

Und genau da schließt sich der Kreis wieder. Zurück zum Drehen am Gloryhole auf der Toilette.


In Teil 2 gehe ich näher darauf ein. Denn dort habe ich Dinge erlebt, die ich so schnell nicht vergesse. Und genau dort beginnen die eigentlichen Gloryhole Challenges.

 
 

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